Muni-Camp in Lenggries

Ein Wochenende voller Trails, Technik und Teamgeist: Das Muni-Camp in Lenggries vom 10. bis 12. April 2026 richtete sich an Fahrerinnen und Fahrer aller Alters- und Leistungsstufen. Es diente zugleich als Sichtung für den Muni-Kader 2026.

Insgesamt nahmen rund 50 Einradfahrerinnen und -fahrer im Alter von 10 bis über 60 Jahren teil – eine vielfältige Gruppe, die durch Erfahrung, Neugier und Begeisterung für den Einradsport geprägt war. Organisiert und geleitet wurde das Camp von Lena Freimuth und Anna Schubert, unterstützt von einem engagierten Trainerteam bestehend aus Henriette Höhne, Jan Hirschmann, Timo Hirschmann und Michael Höhne.

Perfekte Bedingungen in der Jugendherberge

Untergebracht war die Gruppe in der Jugendherberge Lenggries, einem wirklich schönen Haus mit außergewöhnlich freundlichem Personal und hervorragender Verpflegung. Die reichhaltigen Mahlzeiten sorgten für die nötige Energie nach langen Tagen auf dem Einrad.

Ankommen trotz Regen und gleich aufs Einrad

Die Anreise am 10. April erfolgte gegen 13 Uhr. Nach dem Zimmerbezug und einem ersten Kennenlernen ging es direkt hinaus zu einer ersten Muni-Tour in die Berge rund um Lenggries. Das Wetter zeigte sich zwar von seiner ungemütlichen Seite, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Am Abend standen gemeinsames Stretching und Spiele im Gemeinschaftsraum auf dem Programm, das markierte einen gelungenen Ausklang des ersten Tages.

Training am Blomberg

Der Samstag führte die Gruppe bei allerschönstem Sonnenschein an den Blomberg bei Bad Tölz, ein bei Einradfahrern beliebtes Trainingsgebiet, das sich bereits bei früheren Camps bewährt hat. Das hilfsbereite Liftpersonal, abwechslungsreiche Strecken und Angebote für alle Könnerstufen machten den Tag besonders effektiv.

Die Teilnehmenden wurden in fünf Gruppen eingeteilt, sodass jeder auf seinem Niveau trainieren konnte. Am Nachmittag schlossen sich noch ein Short-Downhill nahe der Talstation sowie ein Trial-Training an Treppen auf dem Gelände an – anspruchsvoll, abwechslungsreich und mit viel Spaß verbunden.

Technik-Premiere zum Abschluss

Am letzten Tag wurde es noch einmal spannend: Konstantin Höhne testete gemeinsam mit der Gruppe die neue Transpondermessanlage des EVB von Race Result.

In einem kleinen Cross-Country-Wettkampf wurden Runden- und Gesamtzeiten gemessen. Das war eine gelungene Premiere, die technisch einwandfrei funktionierte. Die Vorbereitung durch Konstantin war hervorragend, unterstützt wurde er dabei von Belinda Bebst.

Neue Fahrer für den Muni-Kader
Das Camp diente zugleich als Kadersichtung für den Muni-Kader des Einradverbandes Bayern. Die Kadertrainer nutzten die Gelegenheit, die Teilnehmenden in unterschiedlichsten Fahrsituationen zu beobachten, von technischen Passagen über Ausdauerstrecken bis hin zu koordinativ anspruchsvollen Übungen. Neben fahrerischem Können standen dabei auch Aspekte wie Fahrgefühl, Mut, Entwicklungspotenzial und Teamfähigkeit im Fokus.

Einige vielversprechende Fahrerinnen und Fahrer konnten bereits identifiziert werden und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf eine Aufnahme in den Kader machen. Gleichzeitig bot das Wochenende allen Teilnehmenden eine wertvolle Rückmeldung zu ihrem aktuellen Leistungsstand und mögliche Perspektiven für ihre weitere sportliche Entwicklung.

Fazit

Ein rundum gelungenes Camp mit bester Stimmung, viel Training und zahlreichen neuen Erfahrungen. Ob Einsteiger oder erfahrene Fahrerinnen und Fahrer, alle konnten etwas mitnehmen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln.

Lenggries hat gezeigt, dass es perfekte Bedingungen für ein starkes Muni-Wochenende bietet.