Landesfinale bildet erfolgreichen Höhepunkt des Einrad-Schulwettbewerbs

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Am 11. Juni wurde das Josef-Effner-Gymnasium in Dachau zum Mittelpunkt des bayerischen Einrad-Schulsports: Dort fand das erste Landesfinale des Einrad-Schulwettbewerbs statt. Da der Wettbewerb in diesem Schuljahr erstmals ausgetragen wurde, ließ sich die Resonanz auf das Landesfinale im Vorfeld nur schwer einschätzen. Startberechtigt waren die jeweils zwölf bestplatzierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Wettbewerbsklasse der Gesamtwertung. Mit insgesamt 94 qualifizierten und angereisten Kindern und Jugendlichen wurden die Erwartungen jedoch deutlich übertroffen. Aus ganz Bayern machten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler auf den Weg nach Dachau – darunter aus Aschaffenburg, Erlangen und Schweinfurt.

Bereits um 9:30 Uhr standen die ersten motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Aschaffenburg vor der Halle. Dank großzügiger Zeitplanung waren sie besonders früh angereist und wurden vom Organisationsteam herzlich begrüßt. Dieses setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Josef-Effner-Gymnasiums, des ASV Dachau sowie des Verbands zusammen.

Anschließend begann der Aufbau der insgesamt sieben Wettkampfstationen. Aufgrund der Hallengröße konnten nicht alle Stationen gleichzeitig aufgebaut werden. Daher wurden zunächst vier Stationen vollständig eingerichtet, während die übrigen drei vorbereitet wurden, um in der Mittagspause einen schnellen und reibungslosen Wechsel zu ermöglichen.

Um 10:30 Uhr begann der Check-in auf der Tribüne. Dort herrschte reger Betrieb, da zahlreiche Kinder ihre Anmeldung abschließen und ihre Laufzettel entgegennehmen wollten. Der begrenzte Platz stellte das Organisationsteam vor Herausforderungen, die jedoch dank der hervorragenden Vorbereitung und der strukturierten Arbeitsweise aller Beteiligten souverän gemeistert wurden. Parallel dazu wurden die mehr als 29 Helferinnen und Helfer noch einmal in ihre Aufgaben eingewiesen.

Die offizielle Begrüßung begann um 10:50 Uhr. Neben letzten organisatorischen Hinweisen wurde die Vorfreude auf den Wettkampf geweckt. Für einen besonderen Moment sorgte eine Teilnehmerin, die ausgerechnet am Tag des Landesfinales Geburtstag hatte. Gemeinsam sangen alle Anwesenden ein „Happy Birthday“ und sorgten damit für einen gelungenen Auftakt.

Nach einer kurzen Einfahrphase startete der Wettbewerb um 11 Uhr. Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Altersklasse U8 begannen am Slalom, während die U10 beim Aufheben antrat, die U12 die 50-Meter-Blase absolvierte und die Expert-U16 beim Langsamfahren um jede zusätzliche Sekunde kämpfte. Im weiteren Verlauf rotierten alle neun Altersklassen durch die verschiedenen Disziplinen. Gegen 13 Uhr wurden die Stationen Aufheben, Langsamfahren und Slalom durch die Disziplinen Acht, Pendeln sowie Hüpfen/Weitsprung ersetzt.

Ab etwa 14 Uhr hatten die ersten Altersklassen ihren Wettkampf abgeschlossen, sodass bereits mit der Auswertung begonnen werden konnte. Während engagierte Helferinnen und Helfer die Punkte zusammenrechneten, wurden parallel die Urkunden vorbereitet und beschriftet. Dank der großen Zahl an Unterstützenden verlief dieser Prozess effizient und reibungslos. Für besondere Spannung sorgte eine Altersklasse, in der es zu einem außergewöhnlichen Ergebnis kam: Von insgesamt 17.500 möglichen Punkten erreichten zwei Kinder exakt dieselbe Gesamtpunktzahl von 13.865 Punkten und teilten sich damit den ersten Platz. Ein statistisch bemerkenswerter Zufall, der jedoch dank einer bereitliegenden Ersatz-Goldmedaille gelöst werden konnte. So konnten sich beide Siegerinnen bzw. Sieger über eine Goldmedaille freuen.

Bei der anschließenden Siegerehrung standen vor allem die Freude und der Stolz der Kinder im Mittelpunkt. Viele strahlende Gesichter zeigten, welchen Stellenwert dieses erste Landesfinale für die Teilnehmenden hatte.

Unser besonderer Dank gilt den Hauptorganisatoren Oliver, Annette und Sabine für die ausgezeichnete Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ebenso bedanken wir uns beim Josef-Effner-Gymnasium und dessen Schulleitung für die Möglichkeit, das Landesfinale in Dachau auszurichten. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen zu machen.

Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Die Aufgaben reichten von Zeitmessung und Punkteerfassung an den Stationen über die Betreuung der jüngeren Altersklassen bis hin zum Check-in. Darüber hinaus wurden Fotos und Videos für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt, Ergebnisse ausgewertet, Urkunden beschriftet und sämtliche Resultate digital erfasst. Erst das Zusammenspiel all dieser Tätigkeiten ermöglichte einen professionellen und reibungslosen Ablauf. Maßgeblich dazu beigetragen hat auch ein minutengenauer Zeitplan, der allen Altersklassen jederzeit Orientierung bot und nahezu vollständig eingehalten werden konnte. Am Ende des Tages betrug die gesamte Verzögerung lediglich fünf Minuten.

Mit dem Landesfinale fand der erste bayernweite Einrad-Schulwettbewerb einen gelungenen Abschluss. Die zahlreichen Kreisfinals wurden durch diese sportlich hochklassige Abschlussveranstaltung abgerundet. Als Verband ziehen wir ein äußerst positives Fazit zum Einrad-Schulwettbewerb und freuen uns besonders über die vielen positiven Rückmeldungen, die wir von Teilnehmenden, Lehrkräften und Begleitpersonen erhalten haben.